Elternlotsen

Mach mit und werde Elternlotse!
Der Erfolg der Elternlotsen lässt sich schon daran ermessen, dass es seit der Einführung des Dienstes im Jahr 1953 an den von ihnen gesicherten Übergängen keinen einzigen schweren oder gar tödlichen Unfall gegeben hat. Die Aufgabe als Elternlotse- offiziell "Verkehrshelfer" genannt-
ist interessant und verantwortungsvoll. Die Zusammenarbeit mit anderen Verkehrshelfern und der Polizei macht großen Spaß. Sie bietet nicht nur neue Aufgabenfelder, sondern auch die Möglichkeit, nette Menschen kennen zu lernen. Und nicht zuletzt gilt: Wer sich um andere kümmert, beweist soziales und gesellschaftliches Engagement.


Verkehrshelfer an der KG-Schloßstraße!

Seit vielen Jahren ist der “Verkehrshelfer“ an der katholischen Grundschule Schloßstraße eine feste Institution. In enger Zusammenarbeit und mit Unterstützung der Troisdorfer Polizei sichern die Verkehrshelfer an gefährlichen Stellen den Schulweg und helfen den Kindern sicher über die Straße. Der Einsatz ist freiwillig, ehrenamtlich, unentgeltlich und erfolgt nach Ausbildung durch die Polizei.

Lt. Statistischem Bundesamt verunglücken im Jahre 2008 auf deutschen Straßen insgesamt 25 714 Kinder im Alter von 6 bis 14 Jahren. Damit kam umgerechnet alle 20 Minuten ein Kind im Straßenverkehr zu Schaden. Die meisten Kinder in den Zeiten, in denen sie sich normalerweise auf dem Weg zur Schule oder zurück befinden.

Diese Zahlen belegen, dass der seit vielen Jahren installierte Einsatz als Verkehrshelfer an der KG Schloßstraße wichtig und notwendig ist.
Ausgestattet mit Warnweste, Schirmmütze und einer weiß umrandeten roten Kelle prägen unsere Verkehrshelfer das Straßenbild am Zebrastreifen Schloßstraße. Seit September 2008 ist die Ausrüstung neon-gelb. Die Ausstattung der Verkehrshelfer mit ihrer Dienstkleidung wird von der Deutschen Verkehrswacht unterstützt.


(15.12.2010 Edith Könsgen)



fahr 30


Lotsendienstzeit: 7:30h bis 8:00h, dienstags 7:30 bis 8:10h (Gottesdienst)

 

Datum

Wochentag

Name

18.05.2012

Freitag

Müller, Michael

 

 

 

21.05.2012

Montag

Erpenbach, Alexander

22.05.2012

Dienstag

Kurzella, Rose

23.05.2012

Mittwoch

Rausch, Sebastian

24.05.2012

Donnerstag

Löhr, Alexandra

25.05.2012

Freitag

Stockhausen, Rainer

 

 

 

Pfingsten

30.05.2012

Mittwoch

Lottis, Stephanie

31.05.2012

Donnerstag

Toerschen, Stefan

01.06.2012

Freitag

Hess-Langrock, Jürgen

 

 

 

04.06.2012

Montag

Nguyen, Tien-Longr

05.06.2012

Dienstag

Rizzello, G. Adriano

06.06.2012

Mittwoch

Teke, Nasan

Fronleichnam

08.06.2012

Freitag

Doberstein, Jürgen

 

 

 

11.06.2012

Montag

Stelter, Rudolf

12.06.2012

Dienstag

Baumgärtner, Sandra

13.06.2012

Mittwoch

Erol, Banu

14.06.2012

Donnerstag

Fricke, Katja

15.06.2012

Freitag

Fuß, Jörg

 

 

 

18.06.2012

Montag

Kamps, Jessica

19.06.2012

Dienstag

Erpenbach, Alexander

20.06.2012

Mittwoch

Müller, Michael

21.06.2012

Donnerstag

Almpanidou, Kyriaki

22.06.2012

Freitag

Löhr, Alexandra

 

 

 

25.06.2012

Montag

Stockhausen, Rainer

26.06.2012

Dienstag

Huber, Petra

27.06.2012

Mittwoch

Fuchs, Gisela

28.06.2012

Donnerstag

Toerschen, Stefan

29.06.2012

Freitag

James, Lucy

 

 

 

02.07.2012

Montag

Lottis, Stephanie

03.07.2012

Dienstag

Ziemer, Birgit

04.07.2012

Mittwoch

Kurzella, Rose

05.07.2012

Donnerstag

Baumgärtner, Sandra

06.07.2012

Freitag

Simon, Elke

 

 

 

Sommerferien

 

 

 



Sind Schülerlotsen angesichts sinkender Unfallzahlen überhaupt noch
notwendig? Ja, ohne jede Einschränkung! Ein paar Informationen mögen
dies zeigen.

Die Anzahl der jährlich auf dem Schulweg verunglückten Grundschüler entspricht der Einwohnerzahl einer Kleinstadt wie Alzey, Eutin oder Torgau.
Allein im Jahre 2007 verzeichnete die Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung
17.009 Schulwegunfälle von Grundschülern! Das sind 47 Kinder pro Tag!
Gezählt werden alle den Unfallversicherern gemeldeten Schulwegunfälle, die zu einer ärztlichen Behandlung führten. Pro 1.000 Schüler kamen fast 6 Jungen und Mädchen zu Schaden. Zahlen, die aufschrecken lassen!
Auch die Angaben des Statistischen Bundesamtes unterstreichen die Notwenigkeit des Lotsendienstes. Drei Schwerpunkte lassen sich bei den Unfällen von Kindern von 6 bis 14 Jahren als Fußgänger und Radfahrer 2007 nach Tageszeit ausmachen: kurz vor Schulbeginn, nach Schulende und am späteren Nachmittag. Morgens zwischen 7 und 8 Uhr ereigneten sich 2007 die meisten Unfälle.
Die Wiesbadener Behörde registriert lediglich die Unfälle, die von der Polizei aufgenommen werden. Entsprechend hoch ist die Dunkelziffer. Gerade viele glimpflich ausfallende Unfälle tauchen oft nicht in der Statistik
auf.

 

Statistik

Quelle: Statistisches Bundesamt

 

Straßenverkehrsordnung für Elternlotsen

 

15 Tipps zur Vorbereitung auf den Schulweg
Tipp Nr. 1:
Schulen besitzen in der Regel einen Schulwegplan, in dem die sichersten Wege verzeichnet sind. Ermitteln Sie anhand des Schulwegsplans den sichersten Weg zur Schule. Das ist nicht immer der kürzeste, aber mit Sicherheit der beste Weg.
Tipp Nr. 2:
Gehen Sie diesen Schulweg das erste Mal bewusst gemeinsam. Dabei sollten Sie Ihrem Kind das eigene – vorbildliche – Verhalten erklären.
Tipp Nr. 3:
Der Schulweg sollte wochentags genau zu der Zeit gemeinsam zurückgelegt werden, zu der das Kind demnächst in die Schule geht, damit Sie gemeinsam erleben, wie dicht und gefährlich der Verkehr ist.
Tipp Nr. 4:
Weisen Sie Ihr Kind auf dem Schulweg auf besondere Gefahren hin. Wählen Sie für jeden Tag einen anderen Schwerpunkt, beispielsweise Tor- sowie Garagenein- und -ausfahrten.
Tipp Nr. 5:
Erklären Sie Ihrem Kind, dass es dicht befahrene Straßen nur an gesicherten Stellen überqueren darf, d.h. dort, wo Ampeln oder Zebrastreifen sind.
Tipp Nr. 6:
Der Bordstein ist die Grenze zur Straße. Ihr Kind muss verinnerlichen, dass es am Bordstein immer stehen bleiben muss.
Tipp Nr. 7:
Zeigen Sie Ihrem Kind während des Schulwegs, wie es sich an einer Ampel richtig verhält. Auch wenn die Fußgängerampel Grün zeigt, sollte es nach rechts und links schauen und erst dann gehen, wenn alle Autos stehen.
Tipp Nr. 8:
Auch der Zebrastreifen ist nicht ungefährlich. Deshalb sollten Sie vor Ort, auf dem Schulweg, mit Ihrem Kind üben, dass es am Zebrastreifen stehen bleiben und eindeutige Handzeichen geben muss. Dann muss es sich vergewissern, dass alle Autos stehen, bevor es über die Straße geht.
Tipp Nr. 9:
Kinder müssen erst ein Gefühl für Geschwindigkeit entwickeln. Lassen Sie Ihr Kind spielerisch die Geschwindigkeit und die Entfernung von fahrenden Autos einschätzen.
Tipp Nr. 10:
Erklären Sie Ihrem Kind anhand eines stehenden Fahrzeugs, was ein ’toter Winkel‘ ist, was er bedeutet und wie sich Ihr Kind verhalten sollte, um nicht in den toten Winkel zu geraten.
Tipp Nr. 11:
Machen Sie einen Rollentausch: Lassen Sie sich von Ihrem Kind zur Schule führen. Dabei soll es Ihnen erklären, was es sieht und was es deshalb tun möchte.
Tipp Nr. 12:
Wenn die Nachbarskinder den gleichen Schulweg haben, üben Sie gemeinsam. Kinder in der Gruppe sind eher unaufmerksam. Bei abgelenkten Kindern sinkt die Quote derjenigen, die nach links und rechts schauen, bevor sie die Straße passieren, auf 27%, so eine Untersuchung des Deutschen Verkehrssicherheitsrates.
Tipp Nr. 13:
Lassen Sie Ihr Kind den Schulweg alleine gehen und folgen Sie ihm mit einem kleinen Abstand. Stellen, an denen es unsicher war oder sich nicht ganz richtig verhalten hat, besprechen Sie nachher und üben diese nochmals gezielt ein.
Tipp Nr. 14:
Wenn Ihr Kind mit dem Schulbus oder mit öffentlichen Verkehrsmitteln fährt, üben Sie auch hier das richtige Verhalten – an der Bushaltestelle, beim Ein- und Aussteigen und im Bus.
Tip Nr. 15:
Stellen Sie mit Ihrem Kind gemeinsam eine geeignete Schulgarderobe aus heller, reflektierender Kleidung zusammen und zeigen Sie ihm mit Hilfe einer Taschenlampe, wie Reflektoren und reflektierende Materialien wirken. Achten Sie vor allem in den folgenden Monaten auf die Sichtbarkeit der Kleidung, da ein Kind ohne reflektierende Kleidung nur aus 30 Meter Entfernung zu sehen ist, ein Kind mit reflektierender Kleidung aber schon aus 150 Metern Entfernung.

Regeln für den ersten und alle folgenden Schultage:
Beginnen Sie den Tag harmonisch und ohne Eile. Emotionaler Stress oder Zeitdruck wirken sich negativ auf die Aufmerksamkeit Ihres Kindes aus. Gehen Sie auch in den ersten Tagen noch mit Ihrem Kind gemeinsam zur Schule. In der Aufregung könnte es so manches Gelernte vergessen.
Schicken Sie Ihr Kind immer rechtzeitig los, damit es keinen Zeitdruck hat und unvorsichtig wird. Ideal ist es, wenn Ihr Kind eine Viertelstunde vor Unterrichtsbeginn in unmittelbarer Nähe der Schule ist. Auch wenn Ihr Kind den Weg zur Schule jetzt alleine zurücklegt – prüfen Sie zwischendurch, ob Ihr Kind tatsächlich den empfohlenen Weg benutzt und ob es noch aufmerksam ist und das Gelernte beherzigt.
Zu Fuß zur Schule zu gehen ist am gesündesten und trägt dazu bei, dass Ihr Kind sicher selbständig wird. Sollten Sie es doch einmal ausnahmsweise mit dem Auto zur Schule bringen, dann denken Sie immer daran, Ihr Kind im Kindersitz zu sichern, egal wie kurz der Weg ist. Achten Sie im Schulumfeld auch auf andere Kinder. Um diese nicht zu gefährden, empfiehlt es sich, das eigene Kind in sicherem Abstand zum Schulgelände aus dem Auto zu lassen.
 

Landesverkehrswacht NRW
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40219 Düsseldorf
Burkhard Nipper Mathias Schiffmann
Geschäftsführender Direktor Öffentlichkeitsarbeit
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